Im Rahmen der Zweiten öffentlichen Veranstaltung zur zukünftigen Nutzung der ehemaligen Gerhard-Hauptmann-Schule haben wir uns entschlossen die Urne mit dem Stimmungsbild zu entwenden. Um so die Scheinbeteiligung zu verhindern und drückten mit diesem Akt zugleich die Solidarität mit dem Refugee Strike House, dem Frauenflügel sowie dem Irving Zola Haus aus.
Kurz vorweg, wir finden die Grundidee des Bezirkes eine Projektehaus zur Unterstützung kleiner Initiativen gut. Es liegt uns am Herzen dies mittels eines basisdemokratischen Prozesse zu entwickeln und den „Nutzungsmix“ von den Anwohnenden bestimmen zu lassen. Doch leider ist die Art und Weise, wie dies in der Reichenberger Str. 121 passieren sollte, alles andere als das, was wir unter einer „Anwohner_innenbeteiligung“ verstehen! (mehr…)
Sonntag 28. April, ab 15 Uhr offenes Kiez-Café mit Kaffee,
Tee und Kuchen für alle Nachbar_innen und Interessierten (mehr…)
Hintergrund-Infos zur geplanten Privatisierung – Flächen, Modelle, zukünftige Kosten etc. – finden sich hier.
Am 26. und 27.04. findet der sogenannte „Projektebasar“ und die „Projektvorstellung“ im Rahmen des von einem privaten Ingenieur-Büro so genannten „Beteiligungsprozesses“ statt. Das soll der letzte öffentliche Termin sein – alles andere soll die Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) entscheiden.
Wir halten das ganze Verfahren für eine Farce.
Das Irving Zola Haus ist übrigens aus dem Verfahren ausgeschlossen mittlerweile, weil uns nicht auf die formalen Vorgaben, wie hier schon öfter berichtet, eingelassen haben. Das heisst natürlich nicht, dass wir deshalb nicht am 26. und 27. 04. präsent sein werden!
Zur „Transparenz“: die Weiterleitung und Veröffentlichung der Einladungsmail des Ingenieur-Büro an die Projekte wird als illegal und strafbar bezeichnet. Hier ist sie also (siehe unten…)
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Das eigentlich für morgen nachmittag geplante Kiez-Cafe wurde verschoben, voraussichtlich auf den 28.4….