Ende der „Anwohner_innen-Beteiligung“ bereits Ende April!?????

Geht es nach dem beauftragten Ingenieurbüro und dem Bezirksamt, soll der Prozeß der sogenannten „Anwohner_innen-Information“, bevor er noch wirklich begonnen hat, bereits fast beendet sein. Ende April sollen die beiden letzten Veranstaltungen stattfinden – dann, so zumindest der Willen von Bezirksamt und Ingenieurbüro, sollen die Politiker_innen der Bezirksverordneten-Versammlung das letzte Wort haben.

Obwohl nicht eingeladen, wird das IZH auf den Veranstaltungen Ende April natürlich präsent sein, und freut sich über viele Unterstützer_innen, so wie vermutlich auch diejenigen, denen ein Refugee Strike House am Herzen liegt, und alle, die die Schnauze von steigenden Mieten im Kiez und Privatisierung voll haben!

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Interessensbekundungsverfahren „Projektehaus“

Reichenberger Straße 131

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf dem Gelände der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule (Reichenberger
Straße Ecke Ohlauer Straße) in Kreuzberg soll ein sich wirtschaftlich selbst
tragendes, quartiersorientiertes „Projektehaus“ mit den Themenschwerpunkten
Soziales, Bildung und Kultur entstehen. Am 27.03.2013 fand dazu eine
öffentliche Auftaktveranstaltung in der Rosa-Parks-Grundschule statt.
Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Projektinitiativen wurden über Inhalt,
Werdegang und Ziel des Verfahrens informiert. Es wurden erste
Zielvorstellungen und Bedenken für die zukünftige Nutzung im Projekthaus
formuliert und diskutiert. Die vorliegenden Projektportraits der Initiativen
wurden zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt. Die Ergebnisse der
Veranstaltung sind in Kürze auf der Homepage des Bezirkes einsehbar.

Aufbauend auf den Inhalten der eingegangenen Projektportraits soll Ende
April 2013 mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie interessierten
Bürgerinnen und Bürgern darüber diskutiert werden, welcher Nutzungsmix für
die Anwohnerschaft bzw. für eine optimale Quartiersentwicklung gewünscht
wird. Ziel ist es, ein Meinungsbild zur Nutzung des „Projektehauses“ zu
entwickeln, welches abschließend der BVV zur Beschlussfassung vorgelegt
wird.

Projektbasar

Am Freitag, 26.04.2013 wird in der Zeit von 16.30 Uhr bis 21.00 Uhr im

Jugendhaus Chip

Paul Gerhardt Werk – Diakonische Dienste gGmbH

Reichenberger Str. 44/45

10999 Berlin

der Projektbasar im Interessensbekundungsverfahren stattfinden. Wir laden
alle Projektinitiativen, die bereits ein vollständig ausgefülltes
Projektportrait eingereicht haben, dazu ein sich vorzustellen.
Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Bündnis 90/GRÜNE) wird um 17.00 Uhr den
Projektbasar eröffnen. Anschließend haben die Initiativen die Gelegenheit
ihr Projekt nach eigenen Vorstellungen zu präsentieren (Schautafel, Plakat,
Fotos, Broschüren, Interaktion etc.).

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der persönliche Dialog zwischen den
einzelnen Initiativen und den Anwohnerinnen und Anwohnern. Gleichzeitig
dient der Abend dazu, dass sich die Projektinitiativen untereinander kennen
lernen und vernetzen können. Bereits ab 16.00 Uhr kann mit dem Aufbau der
einzelnen „Projektstände“ begonnen werden. Ggf. notwendige
Präsentationsmaterialien (Stellwände, etc.) müssen durch die Initiativen
selbst erbracht werden. Anregungen zur Ausgestaltung des Abends nehmen wir
gern entgegen.

Projektpräsentation

Am Samstag, 27.04.2013 wird in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr im

Jugendhaus Chip

Paul Gerhardt Werk – Diakonische Dienste gGmbH

Reichenberger Str. 44/45

10999 Berlin

die Projektpräsentation im Interessensbekundungsverfahren stattfinden. Wir
laden alle Projektinitiativen, die bereits ein vollständig ausgefülltes
Projektportrait eingereicht haben, dazu ein sich vorzustellen. Unter der
Leitung von Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Bündnis 90/GRÜNE) wird um
10.00 Uhr die Projektpräsentation eröffnet.

Einleitend wird die Auswertung der eingegangenen Projektportraits auf
Grundlage des Kriterienkataloges der BVV zur Nutzer- und Nutzungsfindung
vorgestellt. Insgesamt liegen derzeit 34 Projektportraits vor, die auf der
Homepage des Bezirkes einsehbar sind.

Anschließend erfolgt die Präsentation durch die Initiativen. Jede Initiative
erhält auf dem Podium die Möglichkeit sich in einer 5-minütigen
Kurzpräsentation vorzustellen. Die Details zum Präsentationsmodus mit einer
Vorlage erhalten Sie zeitnah per Email.

Die Projektpräsentation erfolgt zeitlich in drei Blöcken jeweils mit den
Inhalten:

1. Projektpräsentation
2. Rückfragenkolloquium
3. Bewertung durch Anwohnerinnen und Anwohner

Strukturiert nach Themenschwerpunkten erfolgt die Präsentation in drei
Blöcken á ca. 10 Präsentationen. Im Anschluss besteht in einem
Rückfragenkolloquium die Möglichkeit für Nachfragen an die Initiativen.
Anschließend erfolgt die Bewertung der Projekte durch Anwohnerinnen und
Anwohner.

Ausblick

Im Anschluss an die öffentlichen Veranstaltungen werden die Ergebnisse
(Auswertung Projektportraits und Meinungsbild der Anwohnerinnen und
Anwohner) ausgewertet, aufbereitet und der BVV zur Beschlussfassung
vorgelegt. Gibt es ein klares Meinungsbild, ist dieses, sofern die Projekte
die Grundkriterien, dass sie die Miete finanzieren können und aus dem Bezirk
kommen, für die BVV bindend. Bei uneindeutigen Priorisierungen durch die
Bürgerinnen und Bürger ist die BVV aufgefordert unter den Favoriten eine
heterogene Mischung an Projekten für das Projektehaus auszuwählen.

Weitere Infos

Homepage zum Projektehaus

http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/projektehaus/