Veranstaltung 17.04.: Privatisierung verhindern!?!

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Ehemalige Gerhardt-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße: Privatisierung verhindern!?

Offene Informations- und Diskussionsveranstaltung

Mittwoch, 17.04.13 // 20 Uhr

Irving Zola Haus // Ohlauer Straße 12 // Berlin-Kreuzberg

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Geht es nach dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unter Bürgermeister Schulz (Grüne), soll die ehemalige Gerhardt-Hauptmann-Schule in Kreuzberg so bald wie möglich privatisiert werden. Die beiden Gebäude sollen zum Verkehrswert verkauft, das Gelände langfristig per Erbpacht-Vertrag vergeben werden.

Laut Bezirk soll hier ein „Projekte-Haus“ entstehen, das Initiativen und Projekten der Nachbarschaft Platz bieten soll. Schon heute ist aber absehbar, daß, wenn der Bezirk sich mit seinen Privatisiserungs-Plänen durchsetzt, nicht nur zwei weitere Gebäude von der öffentlichen Hand abgegeben werden, sondern auch die Mieten so hoch sein werden, dass eine Nutzung gerade für kleinere und nicht-kommerzielle Initiativen und Projekte kaum möglich sein wird.

Setzt sich der Bezirk mit seinem Privatisiserungsmodell durch, wird die resultierende monatliche Warmmiete vermutlich deutlich über 8 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche betragen. Alleine für die Kosten für den Kauf der beiden Gebäude und die Pacht des Grundstückes werden fast 3,50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche und Monat fällig. Hinzu kommen Betriebskosten von geschätzten fast 3 Euro pro Monat und Quadratmeter und ein Investitionsbedarf für Instandhaltung, Instandsetzung, brandschutzbedingte Umbauten und Ähnliches, der vom Bezirk auf über 700.000 Euro in den nächsten 10 Jahren geschätzt wird – und ebenfalls von den zukünftigen Nutzern, umgelegt auf die Miete, aufgebracht werden müsste.

Eine Alternative zur Privatisierung wäre natürlich eine kostendeckende Nutzung, bei der zwar Betriebskosten, Instandsetzung, Instandhaltung, Umbauten, Verwaltung etc. durch die Nutzer finanziert werden, auf eine Privatisierung jedoch verzichtet wird.

Diese eigentlich auf der Hand liegende Möglichkeit wird jedoch vom Bezirk zurückgewiesen – aufgrund der, so der Bezirk, untragbaren „kalkulatorischen Kosten“, die pro Jahr zusätzliche Kosten von 250.000 Euro für die Nutzung der beiden Gebäude bedeuten würde.

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Auf der Veranstaltung wollen wir einen kurzen Überblick über die vorhandenen Zahlen und Schätzungen zum Betrieb des Gebäudes geben und verschiedene Fragen gemeinsam diskutieren.

Welche Kosten entstehen bei dem vom Bezirk gewollten Privatisierungs-Erbpacht-Modell, und was bedeutet das für zukünftige Nutzungen?

Wie kommen die absurden „kalkulatorischen Kosten“ zustande, die vom Bezirk als Zwang zur Privatisierung angeführt werden?

Warum müssen die Gebäude unbedingt privatisiert werden, und was können wir dagegen tun?

Welche Alternativen gibt es zu dem (zu) teuren Erbpacht-Modell, das der Bezirk unbedingt durchsetzten möchte?

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und spannende Diskussionen!

AG gegen Privatisierung im Irving Zola Haus

Hier gibt es die Druckversion der Einladung sowie einen A5-Flyer zum Ausdrucken und weiterverteilen!

Hier gibt es ein kleines Plakat zum Ausdrucken, Hochkopieren auf A3 und verkleben!

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1 Antwort auf „Veranstaltung 17.04.: Privatisierung verhindern!?!“


  1. 1 #Squat #Berlin: Besetzung ehemalige Schule in #Kreuzberg: Privatisierung droht! | Enough is Enough! Pingback am 15. April 2013 um 17:13 Uhr
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