Alles andere als transparent…

Das angeblich so transparente Verfahren zur zukünftigen Nutzung der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule entpuppt sich immer mehr als schlechter Witz.

Wir hatten den Bezirk und das mit der Durchführung der sogenannten „Anwohner_innen-Beteiligung“ beauftrage Ingenieur-Büro gebeten, die Einladung für die Veranstaltung am morgigen Mittwoch zum einen auf der Homepage für das sogenannte „Projekte-Haus“ zu veröffentlichen und zum anderen an alle an einer zukünftigen Raumnutzung interessierten Projekte weiterzuleiten.

Weder das eine noch das andere ist passiert – von Transparenz keine Spur. Kritischen Stimmen gegenüber der geplanten Privatisierung soll in diesem Verfahren kein Raum gegeben werden. Hier bestätigt sich wieder einmal, was uns eigentlich schon immer klar war: Echte Beteiligungsprozesse müssen von unten, von den Betroffenen und Interessierten selbst organisiert werden. Wer hier auf den Staat oder auf staatlich finanzierte Institutionen wie das Quartiersmanagement vertraut, hat von vorneherein verloren. Ablenkung, Ausgrenzung, Lügen, Beschwichtigung: das ist das, was von staatlichen und quasistaatlichen Institutionen zu erwarten ist, wenn es um Beteiligung geht.

Lassen wir uns nicht irremachen: Privatisierung gemeinsam verhindern! Irving Zola Haus bleibt!