Irving Zola Haus Comments http://irvingzolahaus.blogsport.de Fri, 21 Feb 2020 05:16:46 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Sebastian Heiser http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/04/20/26-27-04-13-bezirks-veranstaltung-projekte-basar/#comment-376 Mon, 29 Apr 2013 10:22:49 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/04/20/26-27-04-13-bezirks-veranstaltung-projekte-basar/#comment-376 Guten Tag, ich berichte für die taz über die Veranstaltung am Samstag. Wie ist Ihre Sichtweise darauf? Der Bezirk wirft Vertretern des IZH zudem vor, die Urne geklaut zu haben, stimmt das? Meine Nummer: 030/25902-140 Guten Tag, ich berichte für die taz über die Veranstaltung am Samstag. Wie ist Ihre Sichtweise darauf? Der Bezirk wirft Vertretern des IZH zudem vor, die Urne geklaut zu haben, stimmt das? Meine Nummer: 030/25902-140

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by: #Squat #Berlin: Besetzung ehemalige Schule in #Kreuzberg: Privatisierung droht! ¦ Enough is Enough! http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/04/13/veranstaltung-17-04-privatisierung-verhindern/#comment-337 Mon, 15 Apr 2013 16:13:19 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/04/13/veranstaltung-17-04-privatisierung-verhindern/#comment-337 [...] Share this:TwitterFacebookGoogle +1TumblrLinkedInDiggPinterestStumbleUponDruckenE-MailRedditGefällt mir:Gefällt mirLade... [...] […] Share this:TwitterFacebookGoogle +1TumblrLinkedInDiggPinterestStumbleUponDruckenE-MailRedditGefällt mir:Gefällt mirLade… […]

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by: IZH wieder regelmässig offen! « Irving Zola Haus http://irvingzolahaus.blogsport.de/unterstuetzen/#comment-333 Sun, 14 Apr 2013 08:43:04 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/unterstuetzen/#comment-333 [...] Unterstützen! [...] […] Unterstützen! […]

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by: Irving Zola Haus ist raus aus dem offiziellen Verfahren! « Irving Zola Haus http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/04/08/zum-steckbrief-verfahren-zur-zukunft-des-projekte-hauses/#comment-332 Sat, 13 Apr 2013 13:19:30 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/04/08/zum-steckbrief-verfahren-zur-zukunft-des-projekte-hauses/#comment-332 [...] Anstatt, wie zugesagt, den Fragebogen zum „Steckbrief“ noch mal zu überarbeiten, wurde das Irving Zola Haus, weil es sich nicht an die kritisierten formalen Vorgaben gehalten hat, aus dem Verfahren geschmissen. Hier die Anwort auf unsere Anfrage, wie es denn jetzt mit dem Fragebogen zum Steckbrief weitergehen soll. [...] […] Anstatt, wie zugesagt, den Fragebogen zum „Steckbrief“ noch mal zu überarbeiten, wurde das Irving Zola Haus, weil es sich nicht an die kritisierten formalen Vorgaben gehalten hat, aus dem Verfahren geschmissen. Hier die Anwort auf unsere Anfrage, wie es denn jetzt mit dem Fragebogen zum Steckbrief weitergehen soll. […]

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by: Jasmin http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/03/19/rechter-terrorverfassungsschutz-eine-lange-deutsche-tradition/#comment-285 Sun, 24 Mar 2013 19:00:09 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/03/19/rechter-terrorverfassungsschutz-eine-lange-deutsche-tradition/#comment-285 Ich finde es klasse, dass ihr eine derartige Veranstaltung organisiert!!! Wie ich vor ein paar Tagen gelesen habe, werden die Rechten wohl auch mit Infoständen und Kundgebungen auf den Straßen Münchens vertreten sein. Es ist also unheimlich wichtig aufzuklären! Quelle: http://www.muenchenonline.net/nachrichten/nsu-prozess-muenchen-setzt-zeichen-gegen-rechts/328 Ich finde es klasse, dass ihr eine derartige Veranstaltung organisiert!!!
Wie ich vor ein paar Tagen gelesen habe, werden die Rechten wohl auch mit Infoständen und Kundgebungen auf den Straßen Münchens vertreten sein. Es ist also unheimlich wichtig aufzuklären!
Quelle:
http://www.muenchenonline.net/nachrichten/nsu-prozess-muenchen-setzt-zeichen-gegen-rechts/328

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by: Test http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/03/20/duldung-der-besetzung-verlaengert/#comment-274 Wed, 20 Mar 2013 10:56:50 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/03/20/duldung-der-besetzung-verlaengert/#comment-274 Test, ob Kommentarfunktion funktinoiert... Test, ob Kommentarfunktion funktinoiert…

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by: Transition Europe ¦ Refugees’ Bus Tour in Germany http://irvingzolahaus.blogsport.de/refugee-strike-house/#comment-247 Sat, 09 Mar 2013 01:43:30 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/refugee-strike-house/#comment-247 [...] Besides an ongoing protest camp at Oranienplatz, Berlin and the establishment of the Refugee Strike House as a part of the occupied former Gerhard-Hauptmann-Schule, also in Berlin, refugees in Germany are currently holding a bus tour around Germany. They started on February 26th in Berlin and will visit different detention centers in order to spread information about the protest, to exchange experience, to put aside their common fears and to join forces in the fight against the inhumane asylum laws and the degrading treatment of migrants in Germany.  Their main demands are [...] […] Besides an ongoing protest camp at Oranienplatz, Berlin and the establishment of the Refugee Strike House as a part of the occupied former Gerhard-Hauptmann-Schule, also in Berlin, refugees in Germany are currently holding a bus tour around Germany. They started on February 26th in Berlin and will visit different detention centers in order to spread information about the protest, to exchange experience, to put aside their common fears and to join forces in the fight against the inhumane asylum laws and the degrading treatment of migrants in Germany.  Their main demands are […]

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by: heinz steinle http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/02/06/aktuelle-presse/#comment-172 Fri, 15 Feb 2013 00:38:26 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/02/06/aktuelle-presse/#comment-172 In diesem Artikel ist das Irving Zola Haus erwähnt und verlinkt: "Wir werden als Mieter vom Gesetz im Stich gelassen" Eine Wohnungsräumung in Berlin sorgt für massiven Widerstand Der Berliner Stadtteil Kreuzberg war gestern Morgen im Ausnahmezustand wie sonst nur am 1. Mai. Ein großes Polizeiaufgebot sperrte mehrere Straßen ab, die U-Bahn wurde unterbrochen und das Knattern eines Hubschraubers war schon von Weitem zu hören. Der Grund war ein Ereignis, das im Europa der Krise eigentlich alltäglich ist. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit ihren Hauseigentümer um Mieterhöhungen sollte die seit 30 Jahren in der Lausitzer Straße wohnende Familie G. zwangsweise aus ihrer Wohnung geräumt werden. Doch während solche Räumungen meistens völlig unbeachtet vollzogen werden, suchte die Familie G. die Öffentlichkeit. "Wir werden als Mieter vom Gesetz im Stich gelassen", begründete Ali G. seinen Schritt an die Öffentlichkeit. Solidarische Nachbarn und soziale Initiativen unterstützten sie und verhinderten durch eine Blockade im Oktober letzten Jahres den ersten Räumungsversuch. Ein zweiter Termin im letzten Dezember wurde abgesagt. Gestern wurde nun die Räumung mit einem massiven Polizeiaufgebot durchgesetzt. Schon um 6 Uhr stand ein großes Polizeiaufgebot vor dem Haus. Doch die Protestierer waren schneller und blockierten den Hauseingang. Die Polizei fand allerdings einen Zugang über eine Nebenstraße. Trotzdem zeigte sie ihre Macht und räumte die Straße. Im Anschluss bildete sich eine Spontandemonstration durch den Stadtteil, die mehrmals von der Polizei gestoppt wurde. Mieterbewegung dürfte weiter wachsen Obwohl die Räumung nicht verhindert werden konnte, sprachen die Aktivisten von einem Erfolg. "Die massenhafte Teilnahme an den Protesten zeigt, dass die Menschen sich davon nicht abschrecken lassen", erklärte Davis Schuster von der Initiative "Zwangsräumung blockieren". Auch Ali G. äußerte sich erfreut über die große Unterstützung. "Es geht uns sehr schlecht, weil die Räumung vollzogen wurde, aber es geht uns auch sehr gut, weil wir so viel Solidarität erfahren haben." Tatsächlich hat die massive Mobilisierung gezeigt, dass Aktionsformen wie Blockaden, die lange Zeit vor allem gegen rechte Treffen zur Anwendung kamen, auch auf dem sozialen Feld möglich sind. In den letzten Wochen wurde in Berlin flächendeckend zu der Aktion aufgerufen. Selbst nach der mit Polizeigewalt durchgesetzten Räumung dürfte die Mieterbewegung weiter wachsen. In den letzten Wochen haben sich weitere von Räumung bedrohte Mieter in Kreuzberg an die Öffentlichkeit gewandt und konnten durch politischen Druck schon im Vorfeld Erfolge erreichen. Auch die Berliner Blockupy-Plattform, die sich für die Mobilisierung zu den diesjährigen Krisenprotesttagen Ende Mai nach Frankfurt gegründet hat, rief zur Räumungsverhinderung auf. Schließlich macht sich die Krise bei vielen Menschen eher in steigenden Mieten als am Dax-Kurs bemerkbar. In diesem Sinne ist der Widerstand gegen die Zwangsräumung, genau so wie die seit mehr als 8 Monaten bestehende Mieter-Protesthütte am Kottbuser Tor Krisenprotest im Alltag. Auch in Spanien oder Großbritannien werden nicht mehr bezahlbare Miete oder Zwangsräumungen zu einem Thema vieler Menschen und erzeugen Widerstand. Umkämpfte Treffpunkte real und im Netz Der Widerstand braucht Räume im Internet und im Stadtteil. Mit dem Irving Zola Haus gibt es in einer besetzten Schule in Kreuzberg ein selbstorganisiertes Stadtteilzentrum. Das Interesse der Nachbarn ist groß, wie dies auf Veranstaltungen zu sehen war, bei denen der Widerstand gegen die Mieterhöhung im Mittelpunkt stand. Das hängt damit zusammen, dass im Stadtteil Kreuzberg ein solidarisches Umfeld existiert, dass solche Mieterproteste wie heute möglich macht. Die genannten unterschiedlichen Treffpunkte dienen als Räume, in denen sich die Nachbarn kennenlernen und austauschen können. Das macht auch deutlich, dass sich Proteste wie in Kreuzberg nicht beliebig auf alle anderen Stadtteilen erweitern können. Allerdings gibt es auch in anderen Berliner Stadtteilen wie in Neukölln Mieterwiderstand. Dabei sind neben Nachbarschaftstreffpunkten auch Internetforen eine wichtige Kommunikation, die auch immer bedroht und manchen Eigentümer ein Dorn im Auge sind. Dass erfuhren die Bewohner der einer Straße, die das Blog [http://willibald-alexis-strasse34.blogspot.de] betreiben. Ihr Provider in den USA sollte Auskünfte über die Autoren des Blogs geben, was dieser verweigerte. Es wird sich auch zeigen, ob neben den Protesten gegen hohe Mieten auch das Hartz IV-Regime und der boomende Niedriglohnsektor in den Blick genommen werden. Schließlich wird die Miete für viele Menschen auch deshalb zum Problem, weil ihr Einkommen sinkt. Peter Nowak In diesem Artikel ist das Irving Zola Haus erwähnt und verlinkt:

„Wir werden als Mieter vom Gesetz im Stich gelassen“
Eine Wohnungsräumung in Berlin sorgt für massiven Widerstand

Der Berliner Stadtteil Kreuzberg war gestern Morgen im Ausnahmezustand wie sonst nur am 1. Mai. Ein großes Polizeiaufgebot sperrte mehrere Straßen ab, die U-Bahn wurde unterbrochen und das Knattern eines Hubschraubers war schon von Weitem zu hören. Der Grund war ein Ereignis, das im Europa der Krise eigentlich alltäglich ist. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit ihren Hauseigentümer um Mieterhöhungen sollte die seit 30 Jahren in der Lausitzer Straße wohnende Familie G. zwangsweise aus ihrer Wohnung geräumt werden.

Doch während solche Räumungen meistens völlig unbeachtet vollzogen werden, suchte die Familie G. die Öffentlichkeit. „Wir werden als Mieter vom Gesetz im Stich gelassen“, begründete Ali G. seinen Schritt an die Öffentlichkeit. Solidarische Nachbarn und soziale Initiativen unterstützten sie und verhinderten durch eine Blockade im Oktober letzten Jahres den ersten Räumungsversuch. Ein zweiter Termin im letzten Dezember wurde abgesagt. Gestern wurde nun die Räumung mit einem massiven Polizeiaufgebot durchgesetzt. Schon um 6 Uhr stand ein großes Polizeiaufgebot vor dem Haus. Doch die Protestierer waren schneller und blockierten den Hauseingang. Die Polizei fand allerdings einen Zugang über eine Nebenstraße. Trotzdem zeigte sie ihre Macht und räumte die Straße. Im Anschluss bildete sich eine Spontandemonstration durch den Stadtteil, die mehrmals von der Polizei gestoppt wurde.

Mieterbewegung dürfte weiter wachsen

Obwohl die Räumung nicht verhindert werden konnte, sprachen die Aktivisten von einem Erfolg. „Die massenhafte Teilnahme an den Protesten zeigt, dass die Menschen sich davon nicht abschrecken lassen“, erklärte Davis Schuster von der Initiative „Zwangsräumung blockieren“. Auch Ali G. äußerte sich erfreut über die große Unterstützung. „Es geht uns sehr schlecht, weil die Räumung vollzogen wurde, aber es geht uns auch sehr gut, weil wir so viel Solidarität erfahren haben.“

Tatsächlich hat die massive Mobilisierung gezeigt, dass Aktionsformen wie Blockaden, die lange Zeit vor allem gegen rechte Treffen zur Anwendung kamen, auch auf dem sozialen Feld möglich sind. In den letzten Wochen wurde in Berlin flächendeckend zu der Aktion aufgerufen.

Selbst nach der mit Polizeigewalt durchgesetzten Räumung dürfte die Mieterbewegung weiter wachsen. In den letzten Wochen haben sich weitere von Räumung bedrohte Mieter in Kreuzberg an die Öffentlichkeit gewandt und konnten durch politischen Druck schon im Vorfeld Erfolge erreichen. Auch die Berliner Blockupy-Plattform, die sich für die Mobilisierung zu den diesjährigen Krisenprotesttagen Ende Mai nach Frankfurt gegründet hat, rief zur Räumungsverhinderung auf. Schließlich macht sich die Krise bei vielen Menschen eher in steigenden Mieten als am Dax-Kurs bemerkbar. In diesem Sinne ist der Widerstand gegen die Zwangsräumung, genau so wie die seit mehr als 8 Monaten bestehende Mieter-Protesthütte am Kottbuser Tor Krisenprotest im Alltag. Auch in Spanien oder Großbritannien werden nicht mehr bezahlbare Miete oder Zwangsräumungen zu einem Thema vieler Menschen und erzeugen Widerstand.

Umkämpfte Treffpunkte real und im Netz

Der Widerstand braucht Räume im Internet und im Stadtteil. Mit dem Irving Zola Haus gibt es in einer besetzten Schule in Kreuzberg ein selbstorganisiertes Stadtteilzentrum. Das Interesse der Nachbarn ist groß, wie dies auf Veranstaltungen zu sehen war, bei denen der Widerstand gegen die Mieterhöhung im Mittelpunkt stand. Das hängt damit zusammen, dass im Stadtteil Kreuzberg ein solidarisches Umfeld existiert, dass solche Mieterproteste wie heute möglich macht. Die genannten unterschiedlichen Treffpunkte dienen als Räume, in denen sich die Nachbarn kennenlernen und austauschen können. Das macht auch deutlich, dass sich Proteste wie in Kreuzberg nicht beliebig auf alle anderen Stadtteilen erweitern können.

Allerdings gibt es auch in anderen Berliner Stadtteilen wie in Neukölln Mieterwiderstand. Dabei sind neben Nachbarschaftstreffpunkten auch Internetforen eine wichtige Kommunikation, die auch immer bedroht und manchen Eigentümer ein Dorn im Auge sind. Dass erfuhren die Bewohner der einer Straße, die das Blog [http://willibald-alexis-strasse34.blogspot.de] betreiben. Ihr Provider in den USA sollte Auskünfte über die Autoren des Blogs geben, was dieser verweigerte. Es wird sich auch zeigen, ob neben den Protesten gegen hohe Mieten auch das Hartz IV-Regime und der boomende Niedriglohnsektor in den Blick genommen werden. Schließlich wird die Miete für viele Menschen auch deshalb zum Problem, weil ihr Einkommen sinkt.
Peter Nowak

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by: heinz steinle http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/02/06/aktuelle-presse/#comment-170 Thu, 14 Feb 2013 15:55:35 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/2013/02/06/aktuelle-presse/#comment-170 Link: http: /www.neues-deutschland.de/artikel/812590.neues-soziales-zentrum-im-alten-schulpavillon.html Neues Deutschland: Von Peter Nowak 11.02.2013 Berlin / Brandenburg Neues soziales Zentrum im alten Schulpavillon Umsonst-Laden und viel Platz zum Diskutieren »Was ist denn heute in meiner alten Schule los«, meint die junge Frau, als sie die vielen Menschen sah, die am Samstagabend vor dem Eingang des Geländes der Ohlauer Straße 12 in stehen. Wo bis vor einigen Jahren die Gerhard-Hauptmann-Schule ihr Domizil hatte, wird die Eröffnung eines neuen sozialen Zentrums gefeiert. Neben Veranstaltungen gibt es auch Filmvorführungen und Konzerte. Benannt ist das Zentrum nach Irving Zola, einem Aktivisten der Behindertenbewegung in den USA. Die Namensgebung ist Programm. »Hier soll ein barrierefreier Raum entstehen, den auch Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe nutzen können«, meint Michael, einer der Aktivisten des sozialen Zentrums. Schließlich ist der ehemalige Schulpavillon ebenerdig und hat keinerlei Treppen. Ende vergangenen Jahres ist das Areal in der Ohlauer Straße besetzt worden. In dem mehrstöckigen Hauptgebäude der ehemaligen Schule haben Flüchtlinge, die seit mehreren Monaten in Berlin gegen ihre Lebensbedingungen in Deutschland protestieren, in den Wintermonaten ein Domizil gefunden. In dem Pavillon wurde ein Umsonst-Laden eingerichtet, in dem Kleidung und Haushaltsgegenstände kostenfrei angeboten werden. In den drei weiteren Räumen befinden sich Sofas, Tische und Stühle. Es soll als Treffpunkt für Initiativen aus der Nachbarschaft dienen. »Wir haben schon seit Jahren für ein soziales Zentrum hier im Kiez gekämpft«, meine Vera. Sie erinnert daran, dass vor fast zehn Jahren ganz in der Nähe von Aktivsten des Berliner Sozialforums eine leerstehende Kita besetzt wurde. Auch sie wollten dort ein Stadtteilzentrum einrichten. Nach wochenlangen Verhandlungen scheiterte das Projekt am Veto des damaligen Innensenators Erhardt Körting. »Mittlerweile gibt es in Kreuzberg mehrere selbstorganisierte Räume«, freut sich Vera. Sie verweist auf das von Flüchtlingen aus ganz Deutschland errichtete Zeltdorf am Oranienplatz und die Protesthütte gegen hohe Mieten am Kottbuser Tor. »Auch das Irving-Zola-Zentrum soll ein Ort werden, wo sich die Anwohner treffen und für ihre Interessen einsetzen«, betont Michael. Am Eröffnungswochenende gab es mehrere Veranstaltungen zu der für Donnerstag angekündigten Zwangsräumung einer Familie in der Lausitzer Straße 8, die nach einem jahrelangen Rechtsstreit ihre Wohnung verlieren soll. Ein Bündnis will die Räumung mit einer Blockade zu verhindern. Das war beim ersten Räumungsversuch im Dezember gelungen. Seitdem haben auch andere Familien Probleme mit dem Vermieter öffentlich gemacht und um Unterstützung gebeten. »Ein solcher Widerstand braucht Räume zum Austausch, zur Beratung und zur Vernetzung«, begründet Vera die Einrichtung des Zentrums. Wie lange es existieren kann, wird sich bei den Gesprächen mit dem Bezirksamt zeigen. Bis März besteht eine Duldung für das gesamte Gelände. Link: http:
/www.neues-deutschland.de/artikel/812590.neues-soziales-zentrum-im-alten-schulpavillon.html

Neues Deutschland:

Von Peter Nowak
11.02.2013
Berlin / Brandenburg
Neues soziales Zentrum im alten Schulpavillon
Umsonst-Laden und viel Platz zum Diskutieren

»Was ist denn heute in meiner alten Schule los«, meint die junge Frau, als sie die vielen Menschen sah, die am Samstagabend vor dem Eingang des Geländes der Ohlauer Straße 12 in stehen. Wo bis vor einigen Jahren die Gerhard-Hauptmann-Schule ihr Domizil hatte, wird die Eröffnung eines neuen sozialen Zentrums gefeiert. Neben Veranstaltungen gibt es auch Filmvorführungen und Konzerte.

Benannt ist das Zentrum nach Irving Zola, einem Aktivisten der Behindertenbewegung in den USA. Die Namensgebung ist Programm. »Hier soll ein barrierefreier Raum entstehen, den auch Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe nutzen können«, meint Michael, einer der Aktivisten des sozialen Zentrums. Schließlich ist der ehemalige Schulpavillon ebenerdig und hat keinerlei Treppen.

Ende vergangenen Jahres ist das Areal in der Ohlauer Straße besetzt worden. In dem mehrstöckigen Hauptgebäude der ehemaligen Schule haben Flüchtlinge, die seit mehreren Monaten in Berlin gegen ihre Lebensbedingungen in Deutschland protestieren, in den Wintermonaten ein Domizil gefunden. In dem Pavillon wurde ein Umsonst-Laden eingerichtet, in dem Kleidung und Haushaltsgegenstände kostenfrei angeboten werden. In den drei weiteren Räumen befinden sich Sofas, Tische und Stühle. Es soll als Treffpunkt für Initiativen aus der Nachbarschaft dienen.

»Wir haben schon seit Jahren für ein soziales Zentrum hier im Kiez gekämpft«, meine Vera. Sie erinnert daran, dass vor fast zehn Jahren ganz in der Nähe von Aktivsten des Berliner Sozialforums eine leerstehende Kita besetzt wurde. Auch sie wollten dort ein Stadtteilzentrum einrichten. Nach wochenlangen Verhandlungen scheiterte das Projekt am Veto des damaligen Innensenators Erhardt Körting.

»Mittlerweile gibt es in Kreuzberg mehrere selbstorganisierte Räume«, freut sich Vera. Sie verweist auf das von Flüchtlingen aus ganz Deutschland errichtete Zeltdorf am Oranienplatz und die Protesthütte gegen hohe Mieten am Kottbuser Tor. »Auch das Irving-Zola-Zentrum soll ein Ort werden, wo sich die Anwohner treffen und für ihre Interessen einsetzen«, betont Michael.

Am Eröffnungswochenende gab es mehrere Veranstaltungen zu der für Donnerstag angekündigten Zwangsräumung einer Familie in der Lausitzer Straße 8, die nach einem jahrelangen Rechtsstreit ihre Wohnung verlieren soll. Ein Bündnis will die Räumung mit einer Blockade zu verhindern. Das war beim ersten Räumungsversuch im Dezember gelungen. Seitdem haben auch andere Familien Probleme mit dem Vermieter öffentlich gemacht und um Unterstützung gebeten. »Ein solcher Widerstand braucht Räume zum Austausch, zur Beratung und zur Vernetzung«, begründet Vera die Einrichtung des Zentrums. Wie lange es existieren kann, wird sich bei den Gesprächen mit dem Bezirksamt zeigen. Bis März besteht eine Duldung für das gesamte Gelände.

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by: 7.2. Basteln gegen Zwangsräumungen « Mediaspree versenken! // Spreepirat_innen http://irvingzolahaus.blogsport.de/programm/#comment-91 Wed, 30 Jan 2013 22:10:06 +0000 http://irvingzolahaus.blogsport.de/programm/#comment-91 [...] Am Wochenende 8.-10. Februar ist im Irving Zola Haus ein großes Eröffnungswochenende für das Soziale Zentrum. Es soll viele Veranstaltungen geben, die hoffentlich bald auf der Programmseite des Hauses zu sehen sein werden. googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-468x60_after_first_blog_entry'); }); [...] […] Am Wochenende 8.-10. Februar ist im Irving Zola Haus ein großes Eröffnungswochenende für das Soziale Zentrum. Es soll viele Veranstaltungen geben, die hoffentlich bald auf der Programmseite des Hauses zu sehen sein werden. googletag.cmd.push(function() { googletag.display(‚div-468×60_after_first_blog_entry‘); }); […]

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