IZH

Öffnungszeiten: Das Irving Zola Haus hat regelmässig geöffnet von MONTAG bis FREITAG von 17 bis 19 UHR, und natürlich auch bei Veranstaltungen. Der Umsonstladen hat ebenfalls Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

E-Mail: irvingzolahaus ät riseup.net
Ohlauer Straße 12 (Ecke Reichenberger Straße)
10999 Berlin
U Kottbusser Tor oder U Görlitzer Bahnhof

Das IZH möchte ein Ort sein…

  • …wo sich möglichst viele verschiedene Menschen wohlfühlen und ohne Angst bewegen können. Ein Ort, an dem Menschen respektvoll miteinander umgehen. Sexistisches, rassistisches, homo- und transphobes, antisemitisches und anderes diskriminierendes Verhalten wird hier nicht geduldet.
  • …zu dem möglichst alle Menschen Zugang haben. Wir versuchen, den Ort so barrierefrei wie möglich zu gestalten.
  • …der auch offen ist für Menschen mit geringem Einkommen. Alle Preise sollen auf Spendenbasis beruhen oder so gestaltet sein, dass kein Ausschluss stattfindet.
  • …der politische Gruppen unterstützt, die von lokal bis weltweit gegen steigende Mieten und Verdrängung im Kiez, gegen internationale Ausbeutung und Kolonialismus, gegen den zerstörerischen Kapitalismus, gegen Rassismus, Sexismus und andere Diskriminierungen kämpfen. Wir versuchen, hierfür Räume und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
  • …der unabhängig, selbstverwaltet und basisdemokratisch organisiert ist. Die Finanzierung soll über Spenden der Nutzer_innen und derjenigen erfolgen, die ein solches Zentrum unterstützen wollen, um frei von staatlicher Beeinflussung zu bleiben.

  • Kommt vorbei, um…

  • …im Umsonstladen zu stöbern
  • …an Veranstaltungen teilzunehmen
  • …mit Freund_innen Tee & Kaffee zu trinken
  • …eure Projekte und Ideen umzusetzen
  • …euch über den aktuellen Widerstand gegen steigende Mieten im Kiez zu informieren
  • …und natürlich auch um das neue soziale und politische Zentrum zu gestalten. Wichtige Entscheidungen, wie die Raumvergabe an regelmässige, werden gemeinsam auf dem wöchtlich stattfindenden Plenum im Konsens getroffen.
  • Geschichte

    Nach der erfolgreichen Doppelbesetzung auf dem Gelände der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg am 8. Dezember 2012 entstand dort das Refugee-Strike-House und das Irving-Zola-Haus. Drei Tage später entschied der Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg die Nutzung beider Gebäude bis zum März 2013 zuzulassen. Wir sind überzeugt, dass diese Entscheidung keine Folge von politischen Programmen einzelner Parteien, sondern das Resultat jahrelanger Basiskämpfe gegen rassistische Gesetzgebung – wie zum Beispiel der Residenzpflicht – und kapitalistische Stadtentwicklung ist. Dies wollen wir gemeinsam weiterführen.

    Das Irving-Zola-Haus soll zu einem freien, emanzipatorischen, barrierefreien und selbstbestimmten Raum werden. Wir möchten einen Ort der Würde und des gegenseitigen Respekts schaffen, einen Treffpunkt, um sich zu informieren, kennenzulernen, auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Dieser Ort soll Möglichkeiten bieten, um sich gegenseitig zu stärken und um Kräfte zu sammeln für den widerständigen Alltag gegen die herrschende Ordnung der Welt.

    Selbstverständnis

    Auf dem Plenum vom 19.12.2012 wurde versucht, ein Selbstverständnis zu formulieren. Aus diesem andauernden Prozess wurden dabei die folgenden Punkte festgehalten, die das Irving-Zola-Haus erfüllen soll:

    • hierarchiefrei
    • gewaltfrei
    • barrierefrei
    • antirassistisch
    • offen – kein rein subkultureller Ort
    • politisches Zentrum
    • antisexistisch
    • unkommerziell
    • antikapitalistisch
    • keine Parteien
    • selbstorganisiert und selbstfinanziert – unabhängig von Staat und Kapital
    • offen für alle Generationen
    • selbstorganisierte Bildung und Workshops
    • gegen ökonomische Ausschlüsse – Zugang auch für Menschen mit wenig Geld
    • basisdemokratisch
    • open for all gender – abhängig von Veranstaltung
    • keine trans*phobie, keine homophobie
    • keine Bullen, keine Nazis
    • Mehrsprachigkeit
    • freundlich und offen nach außen, lebensfroh